Veröffentlicht am: 2. September 2026
Autor: David Peyer
Ein Tabletop-Exercise lebt von den richtigen Teilnehmenden. Ziel ist es, alle Fachbereiche einzubeziehen, die im Ernstfall Entscheidungen treffen oder von einem Cybervorfall betroffen wären. Je nach Übungsziel nehmen in der Regel 4 bis 15 Personen teil – gross genug für unterschiedliche Perspektiven, aber klein genug für eine zielgerichtete Diskussion.
Ein erfolgreiches Tabletop-Exercise benötigt neben den Fachbereichen auch ein Organisationsteam:
Die Moderation kann sowohl intern als auch durch externe Spezialisten erfolgen. Interne Moderatoren kennen die Organisation sehr gut, während externe Experten häufig zusätzliche Erfahrung, neue Perspektiven und methodisches Know-how einbringen.
Welche Abteilungen teilnehmen, hängt vom jeweiligen Szenario ab. Häufig sind unter anderem folgende Bereiche beteiligt:
Nicht jedes Tabletop-Exercise richtet sich an die gesamte Organisation. Häufig werden Übungen gezielt auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten:
Die Auswahl der Teilnehmenden sollte sich immer am Übungsziel orientieren. Je besser die beteiligten Rollen auf das Szenario abgestimmt sind, desto realistischer und wertvoller sind die gewonnenen Erkenntnisse.
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